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(808 Records, 2006) CD Only Fast zeitgleich mit der Dlog Sled Crossing von Alaska erschien Mitte November 2006 mit Varicoloured das Debüt Album von RUDE TINS aus Brugg/AG. Und hier ist der Albumtitel für einmal Programm: Abwechslung wird hier wirklich zu genüge geboten. Das sich Bands durch Abwechslung von anderen abheben wollen ist ja grundsätzlich zu begrüssen, allerdings braucht es für eine gute Umsetzung sowohl viel Talent als auch das nötige Können. Und genau da hapert es meiner Meinung nach ein wenig bei den Rude Tins. Klar, es ist ihr Debüt und ihre Konzerthistorie beträgt noch keine 50 Shows, trotzdem: Weniger wäre vielleicht, gerade beim Debut, mehr gewesen. Der Opener ist ein allzeit Ska Song, den es auf jeder Platte zu finden gibt, dann gibts bei Nr. 3 ein Song geschrieben und gesungen von Elijah in CH Deutsch (Sorry, CH Deutsch ist absolut nicht meine Schiene
) und bei der Nr. 4 gehts dann mit mehr Tempo in Richtung uptempo 3th Wave/Skapunk! Und hier offenbart sich ein weiterer Schwachpunkt: der Gesang. Einer hätte genügt, das Mädel wird gesanglich vom Herrlein überstimmt und fällt so zwischen Stuhl und Bank und ist (störend!) einfach so im Song vorhanden. Danach versuchen sich die Rude Tins in Spanisch. Leider höre sogar ich, Spanisch mässig auf Unidad 1 stehend, dass es sich hier um den typischen Gymi-Spanisch-Slang handelt. Schade. Weiter folgen ein wilder Mix aus Skapunk, 3th Wave Ska, Reggae, gesungen in Deutsch oder Englisch. Und gegen Ende der Platte beweist die Sängerin immerhin noch eines: Singen kann sie, aber bitte dann auch alleine!Allerdings gibts dafür die typischen Debut-Skaband-Probleme: jeder will man irgendwo ein Solo spielen und bläst irgendwo mal rein (z.T. ganz schlimm bei Veni VidiAmoureux). Trotzdem, im Ansatz nicht schlecht, aber wie bereits erwähnt, aber die Rude Tins sollten sich auf Ihre Kernkompetenzen beschränken (sprich guten, simplen Ska spielen) und das wilde, diffizile Musizieren a) anderen ü
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