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Roy Ellis wurde in Kingston, Jamaica geboren und startete seine Karriere in einem Chor einer Baptisten Kirche. Jimmy Cliff und Bob Marley zählten zu seinem Freundeskreis. Im England der Sechziger begründete er mit seiner Band Symarip, welche einige Male unter anderem Namen auftraten, die Skinheadreggaeszene. 1966 wurde er schliesslich von Laurel Atiken höchstpersönlich entdeckt welcher ihm auch gleich zwei Songs schrieb und produzierte. Seit den Achtzigern lebt er in der Schweiz und ist Staatsbürger. Im Januar beehrte er das Zürcher Dynamo und kurz darauf erschien seine neuste Scheibe „The Boss Is Back“ via Liquidator Records. Obwohl die Eckpunkte eines solch bewegten Lebens durchaus vielversprechend sind, waren die Erwartungen an diese Scheibe dann vielleicht doch zu gross. „The Boss Is Back“ wurde keine herausragende oder gar lebensverändernde Scheibe des Mr Symarip, trotzdem jedoch ein weiterer Silberling im Backkatalog der sich sehen lassen kann. Die Hörerschaft erhält facettenreichen Ska, Reggae vermischt mit jazzigen Untertönen, Soul und Funk. Klingt eigentlich alles vielversprechend und gut, als Mr Symarip bei „I Won’t Let Go Your Love“ jedoch einen auf Tom Jones’ Sexbomb macht und dabei den Song mit abgeänderten Lyrics von Isaac Hayes’ „You Don’t Know Like I Know“ beginnt, es jedoch als seinen eigenen Song auf der Rückseite des Artworks deklariert und später noch Amanda McBroom’s „The Rose“ covert, erscheint einem die Scheibe auch nicht mehr als das gelbe vom Ei. Schade eigentlich, denn abgesehen von diesen zwei sonderbaren Nummern, welche das Gesamtkunstwerk in ein gänzlich negatives Licht werfen, werden die restlichen zehn Perlen auf diesem Album bestimmt das Herz der Skagemeinde erobern. Eric a.k.a. keingerede
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