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Aktuelle Reviews

  • None More Black - This Is Satire

    None More Black – This Is Satire(Fat Wreck, 2006)

    Nach dem bereits sehr gelungenem Debut "File Under Black" aus dem Jahre 2003 (ebenfalls auf Fat erschienen) und einer EP im Jahr 2004 sind None More Black, die Band vom ehemaligen Lifetime Sänger JasonShevchuck, mit einem neuem Release am Start.Verstärkt durch Ex-Members von Paint It Black (Colin McGinnis an der Gitarre) und von The Hope Conspiracy(Jared Shavelson, Drums) hat sich nicht nur Line-Up mässig einiges getan.

    Wurde beim sehr empfehlenswerten Debüt durchgehend kraftvoller Punkrock geboten, drosseln sie beim neuesten Output deutlich das Tempo und lassen vermehrt auch neue Elemente aus Rock n Roll oder zum Teil gar Country (Song 10, „10 Ton Jiggawatts“) einfliessen. Vor allem der slow-tempo melancholische Song Nr. 7, „I See London“ beweist die Weiterentwicklung dieser Band und den erfolgreichen Versuch vom eher monotonen Punkrock Muster wegzukommen.

    Aber keine Sorge für bestehende Fans, viele Songs ähneln dem Debüt und darum gibt’s ein Haufen flotter Punkrock Nummern wie man sie bereits von ihnen kennt.

    Als ganzes betrachtet ergibt dies ein wirklich sehr gelungenes Punk Rock Album, das zwar nicht direkt beim ersten Durchlauf zünden mag, aber welches sich doch bei mir mit der Zeit in meine Heavy Rotation entwickelt hat und da ich fast jede Woche neue CDs zuhause stehen habe,soll das was heissen! Zwar fehlen die ganz „grossen“ Hits auf der Platte, dafür überzeugt die Platte als Ganzes mehr als genug!

    Für Fans der Band gibt’s darum eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Wer ebenfalls gerne kraftvollen Punkrock der Marke Dillinger Four oder Smoke Blow hört und einmal was anderes als den 3 Akkorden Punk Rock hören will, sei dieses Album ebenfalls wärmstens empfohlen!

    Rated 8
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  • None More Black - Icons

    Bis vor kurzem war es nicht klar ob es je wieder eine neue None More Black Scheibe geben wird. Jason Shevchuk beschloss vor zwei Jahren, dass er lieber ein neues Projekt (LaGrecia) in Angriff nehmen wird und None More Black stattdessen auf Eis legt. Nun nach einem kurzzeitigen Hiatus sind None More Black, vier Jahre nach dem letzten Output „This Is Satire“, endlich mit einem neuen Studioalbum zurück.

    In diese Zeit hat sich nicht wirklich viel geändert bei None More Black. Ihr Drummer wurde durch Richard Minino von New Mexican Disaster Squad ersetzt und Icons ist somit das Debüt mit neuem Schlagzeuger. Im Gegensatz zu den älteren Scheiben, scheint Icons viel dynamischer und auch gehörfälliger. Jason Shevchuk rotzt seine Zeilen immer noch wie gehabt runter und passiert auf diese Weise Lawrence Arms mit Hardcore Einflüssen.

    Wer sich mit dieser Band bereits angefreundet hat, weiss was ihn hier erwartet, bei allen anderen wird es höchste Zeit sich auf diese grandiose Scheibe einzulassen. PunkRock in einer Form wie er von fast keiner anderen Band mehr runtergerotzt wird – persönlich, rau, mitreissend und poppig zugleich. Icons schlug durch seine Genialität fast jede andere Scheibe in diesem Jahr.

    Eric a.k.a. keingerede

    Rated 8
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