„When are we able to smell sound?“ Obwohl es manchmal von Vorteil wäre, bin ich froh nicht an Synästhesie zu leiden, sonst hätte ich kontinuierlich den fauligen Geschmack, den die neue Superspy abgibt, in der Nase.
Es heisst ja alle guten Dinge sind drei, was eigentlich auch der Grund war, weshalb Superspy ihre neuste Scheibe so nannten, was sie jedoch wirklich dabei dachten, ist mir ein Rätsel. Man wechselte den Stil von Skapunk à la „Save Ferris“ zu etwas „anspruchsvollerem“ Rock mit Bläsereinsätze. Es hört sich ein wenig an wie wenn man Brainless Wankers mit Redwood oder Mood verschmelzen wollte.
Grundsätzlich haben sie dabei wenig falsch gemacht. Nur wenn man die Zeit bedenkt die sie zur Aufnahme dieser Scheibe brauchten, ist das Endprodukt eher mittelmässig. Man benötigte fast fünf Jahre um sechs Songs auf ein Album zu packen, wobei einer einfach auf zwei verschiedene Weisen arrangiert ist. Das Positive am Ganzen ist, dass der Gesang wesentlich verbessert wurde, jedoch erscheint das Werk viel zu flach aufgenommen und die Songs kommen zu wenig aus sich heraus. Das Abmischen hat leider den Grossteil an Spass den man an dieser Scheibe gehabt hätte weggenommen. Schade, denn diese Band könnte es eigentlich viel besser.
Eric a.k.a. keingerede